Die Aktiven -

Ausbildung, Übungsabende und Einsätze

 

Jedes neue Mitglied einer Feuerwehr durchläuft zunächst eine Art 70 stündige Grundausbildung - die Ausbildung zum Truppmann. Dort werden grundlegende Dinge vermittelt und durch vielfältige praktische Übungen vertieft.

Hierzu gehören z. B. Rechtsgrundlagen, die Bestandteile der Ausrüstung, Technische Hilfeleistung, aber auch das praktische Vorgehen im Löscheinsatz und vieles mehr.

Nach durchlaufener Truppmannausbildung gibt es weitere technische Lehrgänge, wie z. B. die zum Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger oder Maschinisten

(s. Abbildung, " Modulare Ausbildung bei der Feuerwehr").

Die Ausbildung zu Sprechfunker bildet die Grundlage für eine geeordnete Kommunikation und vermittelt grundlagende Kenntnisse in der Kartenkunde. Damit die feuerwehrtechnischen Aggregate (Pumpen, Stromerzeuger usw.) optimal bedient werden können, wird man bei der Feuerwehr zum Maschinisten ausgebildet. Diese fahren in der Regel auch die Einsatzfahrzeuge. Um auch unter Atemschutz vorgehen zu können, ist die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger verpflichtend. Diese Kameraden müssen körperlich besonders fit sein, um auch den Belastungen unter Atemschutz standhalten zu können. Schließlich kommen durch die Ausrüstung schnell mehr als 25-30kg Zusatzgewicht zusammen. Jeder Atemschutzgeräteträger muss daher seine Tauglichkeit jährlich unter Beweis stellen und eine Belastungsübung in der Atemschutzstrecke absolvieren.

 

Viele Inhalte aus den Ausbildungslehrgängen wiederholen und vertiefen wir an unseren regelmäßig stattfindenen Übungsabenden. Hierzu treffen wir uns an jedem ersten und dritten Montag im Monat um 19:30 am Feuerwehrhaus. Dort werden Themen, wie z. B. Erste-Hilfe, der Umgang mit dem hydraulischen Rettungssatz und das korrekte Aufstellen der Schiebleiter behandelt.

Turnusmäßig überprüfen wir außerdem die zahlreichen Hydranten.

 

Einige Bilder vergangener Übungseinheiten:

Die Alarmierung der Ortsfeuerwehren in der SG Freren erfolgt über die Leitstelle Meppen, welche im dortigen Kreishaus untergebracht ist. Wer also den Notruf 112 wählt, landet zunächst bei einem der Disponenten in der Leitstelle.

Dieser alarmiert dann je nach Bedarf und nach einem festgelegten Schema (der s. g. Alarm- und Ausrückeordnung) die benötigten Ortsfeuerwehren und ggf. weitere Kräfte der Polizei, des Rettungsdienstes oder anderer Hilfsorganisationen.

(Die aktuellen Alarm und Ausrückeordnungen finde ihr hier rechts abgebildet)

 

Die Kameraden der Feuerwehr werden dann über s. g. Funkmeldeempfänger ("Piepser"), bzw. per SMS alarmiert und finden sich umgehend am Feuwerwehrhaus ein. Sobald die Positionen in den Fahrzeugen besetzt sind, wird dann "ausgerückt".

 

Nachdem der Einsatz beendet und die Fahrzeuge samt Kameraden wieder "eingerückt" sind, wird die Einsatzfähigkeit wiederhergestellt. Hierbei gilt es z. B. gebrauchte Schläuche oder Atemluftflaschen zu tauschen oder die Löschmitteltanks wieder aufzufüllen.